Mondlift

Eine Fan-Hommage an ein Fahrgeschäft auf Reisen

Was der Mondlift ist

Ein Rad, das sich aufrichtet

Der Mondlift ist ein reisendes Fahrgeschäft vom Typ Enterprise des Bremer Herstellers Huss: zwanzig frei schwenkende Gondeln an einem Rad von etwa zweiundzwanzig Metern, das sich während der Fahrt aus der Waagerechten in die Senkrechte hebt und seine Fahrgäste über Kopf führt — ohne Bügel und ohne Gurt. Nach allem, was öffentlich bekannt ist, ist er das letzte Exemplar dieser Bauart, das in Deutschland noch von Volksfest zu Volksfest zieht.

Seit 1981 war das Geschäft in der Hand der Münchener Schaustellerfamilie Zehle, davor lief es in den Niederlanden unter dem Namen Moonlift; seit dem Saisonende 2023 gehört es der Zettl Enterprises KG. Das Baujahr ist nicht eindeutig belegt — die Quellen nennen 1976 oder 1978, und hier bleibt das so stehen.

Diese Seite ist ein privates Nachschlagewerk: ein Steckbrief des Geräts mit seiner Geschichte, die Bauform Enterprise von Anton Schwarzkopf 1972 bis zu den heutigen Ausführungen, ein Glossar der Begriffe und eine Seite mit Fragen und Quellen. Jede Zahl nennt, woher sie kommt; wo sich die Quellen widersprechen, stehen beide Werte.

Zur Animation oben

Das Bild im Hintergrund ist gerechnet, nicht gefilmt: Das Rad kippt um seine hintere Felgenkante, wie es das echte Gerät tut, und jede Gondel zeigt in die Richtung der resultierenden Kraft aus Fliehkraft und Schwerkraft. Flach und langsam hängen die Gondeln nach unten, steil und schnell stehen sie radial ab — ohne einen einzigen Sonderfall im Code.

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